© alle Bilder sind  urheberrechtlich geschützt, verantwortlich ist Angelina Kober-Buchholz, Stand April 2019                    
AtelierKurikorium
Angelina KB
Kunst, Kunsthandwerk & Kunstassistenz

Vita

Künstlerischer Ansatz

Nicht ohne Grund habe ich meine Bilder als Ausdrucksform gewählt. Wie schon Otto Dix sagte:“ ich bin ein Augenmensch und kein Philosoph“, das trifft auch auf mich zu. Malen oder die Dinge direkt auszusprechen liegt mir mehr, als mein Tun in geschriebenen Worten zu erklären. Für mich ist das Malen eine Art Ventil, über das ich den Druck meiner Gedanken entspannen kann. Ich bediene mich der künstlerischen Techniken um das auszudrücken, was mir wichtig ist und was mich bewegt. Im Wesentlichen bin ich von den auf der Erde lebenden Menschen berührt, in all ihrer Vielfalt. Und von der Erde der Menschen, in all ihrer Schönheit. Ich sage hier „Erde der Menschen“, damit meine ich - im Gegensatz zur physikalischen Erde, welche uns voraussichtlich noch um Milliarden von Jahren überdauern wird-, jene Erde, die uns gerade noch eine Umwelt bieten kann, in der menschliches Leben möglich ist. Selbstverständlich ist die Erde ständigen natürlichen Veränderungen ausgesetzt, auch durch uns. Das ist in Ordnung, solange die Sache in einem Gleichgewicht bleibt, das unser Leben erhalten kann. Was mich aber erschüttert, ist, der wie ich ihn wahrnehme, immer schnellere, dieses Gleichgewicht verachtende Wettlauf der Menschheit auf einen Abgrund zu, in dem es keine Lebensgrundlagen mehr für uns gibt, da wir mehr verbraucht, zugemüllt und zerstört haben als rechtzeitig regeneriert werden kann. Warum läuft das so? Ist es aus Gier oder Dummheit? Schaffen wir es noch rechtzeitig, vor dem Absturz zu halten? Auch das sind Fragen, die mich bewegen und inspirieren. Als Vergleich: Bringt man Hefe in ein Gefäß mit süßer Maische, dann frisst und vermehrt sich die Hefe so lange, bis entweder sämtlicher Zucker (Lebensgrundlage) aufgebraucht ist, oder sie stirbt vorher an ihren eigenen Stoffwechselprodukten. Man könnte auch Müll (Alkohol) sagen. Aber es bleibt ja noch die Hoffnung, dass wir mehr Verstand als Hefe haben. Mit meinen Bildern versuche ich zunächst aufzuzeigen, was (noch) schön, vielfältig und bewahrenswert sein kann, teilweise aber schon (fast) verloren ist. Aktuell deute ich aber in meinen letzten Arbeiten auch Veränderungen an, die ja durchaus auch positiv sein können. Aber auch solche, die zum Aufwachen reizen sollen. Detaillierter möchte ich auf mein künstlerisches Schaffen hier nicht eingehen, meine Bilder sollen für sich selber sprechen und die Betrachter vielleicht zu ganz eigenen Fragestellungen und Gedanken bringen. Es wäre absurd, dies hier vorweg zu nehmen. Abgesehen von meiner Malerei befasse ich mich grundsätzlich auch mit der Beschaffenheit, Herkunft und den Gefahren von den Dingen, die wir nutzen. Auch bei den Materialien und Grundstoffen, die ich fürs das Malen nutze. Um beispielsweise Farben besser begreifen zu können, experimentiere ich gerne mit der Herstellung von eigenen, naturnahen oder althergebrachten Pigmenten aus Erden, Mineralien oder Färberpflanzen. Angelina Kober-Buchholz
© alle Bilder sind  urheberrechtlich geschützt, verantwortlich ist Angelina Kober-Buchholz, Stand April 2019

Vita

Künstlerischer Ansatz

Nicht ohne Grund habe ich meine Bilder als Ausdrucksform gewählt. Wie schon Otto Dix sagte:“ ich bin ein Augenmensch und kein Philosoph“, das trifft auch auf mich zu. Malen oder die Dinge direkt auszusprechen liegt mir mehr, als mein Tun in geschriebenen Worten zu erklären. Für mich ist das Malen eine Art Ventil, über das ich den Druck meiner Gedanken entspannen kann. Ich bediene mich der künstlerischen Techniken um das auszudrücken, was mir wichtig ist und was mich bewegt. Im Wesentlichen bin ich von den auf der Erde lebenden Menschen berührt, in all ihrer Vielfalt. Und von der Erde der Menschen, in all ihrer Schönheit. Ich sage hier „Erde der Menschen“, damit meine ich - im Gegensatz zur physikalischen Erde, welche uns voraussichtlich noch um Milliarden von Jahren überdauern wird-, jene Erde, die uns gerade noch eine Umwelt bieten kann, in der menschliches Leben möglich ist. Selbstverständlich ist die Erde ständigen natürlichen Veränderungen ausgesetzt, auch durch uns. Das ist in Ordnung, solange die Sache in einem Gleichgewicht bleibt, das unser Leben erhalten kann. Was mich aber erschüttert, ist, der wie ich ihn wahrnehme, immer schnellere, dieses Gleichgewicht verachtende Wettlauf der Menschheit auf einen Abgrund zu, in dem es keine Lebensgrundlagen mehr für uns gibt, da wir mehr verbraucht, zugemüllt und zerstört haben als rechtzeitig regeneriert werden kann. Warum läuft das so? Ist es aus Gier oder Dummheit? Schaffen wir es noch rechtzeitig, vor dem Absturz zu halten? Auch das sind Fragen, die mich bewegen und inspirieren. Als Vergleich: Bringt man Hefe in ein Gefäß mit süßer Maische, dann frisst und vermehrt sich die Hefe so lange, bis entweder sämtlicher Zucker (Lebensgrundlage) aufgebraucht ist, oder sie stirbt vorher an ihren eigenen Stoffwechselprodukten. Man könnte auch Müll (Alkohol) sagen. Aber es bleibt ja noch die Hoffnung, dass wir mehr Verstand als Hefe haben. Mit meinen Bildern versuche ich zunächst aufzuzeigen, was (noch) schön, vielfältig und bewahrenswert sein kann, teilweise aber schon (fast) verloren ist. Aktuell deute ich aber in meinen letzten Arbeiten auch Veränderungen an, die ja durchaus auch positiv sein können. Aber auch solche, die zum Aufwachen reizen sollen. Detaillierter möchte ich auf mein künstlerisches Schaffen hier nicht eingehen, meine Bilder sollen für sich selber sprechen und die Betrachter vielleicht zu ganz eigenen Fragestellungen und Gedanken bringen. Es wäre absurd, dies hier vorweg zu nehmen. Abgesehen von meiner Malerei befasse ich mich grundsätzlich auch mit der Beschaffenheit, Herkunft und den Gefahren von den Dingen, die wir nutzen. Auch bei den Materialien und Grundstoffen, die ich fürs das Malen nutze. Um beispielsweise Farben besser begreifen zu können, experimentiere ich gerne mit der Herstellung von eigenen, naturnahen oder althergebrachten Pigmenten aus Erden, Mineralien oder Färberpflanzen. Angelina Kober-Buchholz
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